INDIKATION STERNANIS

nach der traditionellen Volksheilkunde


In Asien und Zentralamerika ist der Sternanis ein altbewährtes Heilmittel gegen Krämpfe, Blähungen, Verdauungsstörungen und Darmparasiten, ebenso gegen Husten, Bronchitis und Lungenkrankheiten.

Der Sternanis hat eine muskelentspannende Wirkung, die man sich für Koliken im Darm zunutze machen kann, aber auch zum Beispiel bei Spannungskopfschmerzen. Und selbst schmerzende Gelenke oder ein Hexenschuss können dadurch gemildert werden.

Die schnelle Wirkung gegen Erkältungsbeschwerden demonstriert 2 Hauptwirkungen des Sternanis: Er ist antiviral und antibakteriell, hilft also gegen Krankheitserreger. Dafür verantwortlich ist die enthaltene Shikimisäure, die verhindert, dass sich Erreger im Körper ungehindert ausbreiten. Und wenn es unser körpereigenes Immunsystem nur mit wenigen Erregern zu tun hat, ist der Kampf gegen sie umso schneller gewonnen. Um die optimale Wirkung zu erreichen, muss der Sternanis jedoch gleich zu Beginn der Beschwerden genommen werden. Denn je mehr Zeit vergeht, desto mehr der Angreifer sind im Körper und desto schwieriger wird es dann für die Abwehr.

Der Sternanis hilft im Übrigen nicht nur gegen die Auslöser einer Grippe oder eines Schnupfens, er hilft auch gegen andere durch Bakterien oder Viren ausgelöste Beschwerden.

Studien in Japan und in Europa zeigten, dass im Sternanis Stoffe enthalten sind, die Krebs vorbeugen können. Studien belegten außerdem die wachstumshemmende Wirkung bei Leberkrebs und Lungenkrebs.