Anwendung von DMSO


Die richtige Einnahme und Anwendung

Die richtige Anwendung von DMSO ist extrem wichtig, um optimal von der Wirkung zu profitieren und Nebenwirkungen so gut es geht zu vermeiden.

 

1. Äusserliche Anwendung

Die äußerliche Anwendung von DMSO ist am verbreitetsten und für die meisten Anwendungsbereiche am besten geeignet. Es gibt dabei aber sowohl vorab als auch währenddessen einige wichtige Dinge zu beachten:

Wichtig: Beim Umgang mit DMSO dürfen keine Kunststoffmaterialien verwendet werden. DMSO löst potentiell schädliche Substanzen aus Kunststoff heraus, die dann in den Körper gelangen können.

Bei der äußerlichen Anwendung gibt es keinen genauen Richtwert für die Dosierung. Viel wichtiger ist hier die Konzentration, also das Mischverhältnis, diese Mischverhältnisse bieten wir beim jeweiligen Produkt im Shop schon fertig an

 

Als Faustregeln gelten hier:

 

  • Oberkörper: 50%ige Lösung
  • Unterkörper, Warzen: 70%ige Lösung
  • Kopf und Gesicht: 25%ige Lösung

Durchführung:

 

Zunächst muss unbedingt darauf geachtet werden, dass die Lösung mit keinerlei Materialien, wie Möbeln, Kleidung oder Fußboden Kontakt kommt, da diese sonst beschädigt werden könnten.

 

DMSO muss direkt vom Aufbewahrungsbehälter auf die Haut aufgetragen werden. Zum Aufbringen sind unsere Lösungen mit einem Pumpsprüher versehen. Zum Verteilen , wenn überhaupt nötig, kann ein Naturhaarpinsel oder ein Wattestäbchen benutzt werden.

 

Folgende Vorgehensweise hat sich bewährt:

 

  • Betreffende Körperpartie vollständig entkleiden.
  • Hände und die Körperpartie gründlich mit Wasser und Seife waschen.
  • Gute Sitzposition finden, in der die Stelle von allen Seiten bestrichen werden kann. Tücher unterlegen, sodass nichts auf Möbel oder Fußboden tropft.
  • Lösung auf die Körperpartie sprühen. Nicht einreiben! Die Lösung wird nur aufgetragen und zieht dann von alleine ein.
  • Danach muss ca. 30 Minuten gewartet werden, bis die Lösung eingezogen ist . Nach dieser Zeit ist die Lösung vom Körper aufgenommen worden.

 

Als Reaktion der Haut kann es zu Rötungen, Kitzeln, Kribbeln oder leichtem Brennen kommen. Dies sind normale Reaktionen und kein Grund zur Sorge.

Kommt es aber zu schweren Hautreizungen, Schuppen, Blasen, Schmerzen, Übelkeit, Verdauungsproblemen oder Kopfschmerzen, sollte man DMSO nicht mehr benutzen und in schweren Fällen einen Arzt aufsuchen. Solche Nebenwirkungen sind jedoch sehr selten und kommen bei einer korrekten Anwendung kaum vor.

 

Für die Dauer der Anwendung gibt es keine genauen Vorgaben. Oft wird empfohlen, mit einer Behandlung von drei Mal täglich über die Dauer von drei Tagen zu beginnen. Falls keine Besserung eintritt, sollte die Anwendung abgebrochen werden.

 

Falls doch, kann man weitere drei Tage mit einer Anwendung von nur noch zwei Mal täglich weiter machen. Zum Schluss sollte dann nur noch einmal pro Tag behandelt werden.

2.Innerliche  Anwendung

 Wenn man DMSO ganzheitlich und nicht nur für eine bestimmte Körperregion verwenden will, kann man es auch oral einnehmen. So gelangt die Substanzen in den gesamten Körper. Ein Teil wird allerdings während des Verdauungsprozesses in MSM (Methylsulfonylmethan) umgewandelt. Dies ist aber nicht schlimm, da auch MSM eine therapeutische Wirkung besitzt.

Dosierung:

 

Als Richtwert  für die innerliche Anwendung werden 0,1 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht täglich empfohlen. Ein 70 Kg schwerer Mensch sollte also ca. 7 Gramm DMSO (ca. 2,5 Teelöffel) täglich einnehmen, ein 80kg schwerer Mensch 8 Gramm täglich usw. Natürlich darf man DMSO nicht pur trinken, sondern sollte es z.B. mit Wasser verdünnen.

 

Im Gegensatz zur äußerlichen Anwendung ist hier eher die Gesamtmenge als das Mischverhältnis entscheidend. Höhere Konzentrationen als 10-20% empfehle ich nicht, da diese oft nicht so verträglich sind.  10%-ige Lösungen bieten wir in unserem Shop an

 

Zu Beginn empfehle ich aber eine geringere Menge als oben genannt. Man kann gut mit 3 ml (ca. 1 Teelöffel) täglich starten und dies mit Wasser oder Fruchtsaft mischen und trinken. Wichtig ist auch hier, dass das DMSO nicht mit Kunststoff in Kontakt kommt.

 

Am besten nimmt man die entsprechende Menge mit einer Pipette oder einem Löffel direkt aus der Aufbewahrungsflasche und füllt sie in ein Glas. Danach gibt man Wasser oder Saft hinzu. Wenn sich die Beschwerden legen bzw. die erwünschte Wirkung eintritt, muss die Dosierung nicht erhöht werden. Wenn nicht, dann kann man die Menge schrittweise auf die oben genannten Werte erhöht werden.

Einnahmezeitpunkt:

 

Der beste Zeitpunkt ist am morgen auf nüchternen Magen. Man kann es auch später zu sich nehmen. Abends sollte man sich jedoch der entwässernden Wirkung von DMSO bewusst sein. Wenn man es also kurz vor dem Schlafengehen zu sich nimmt, muss man evtl. öfter während der Nacht aufs Klo.

 

Dies sind also die wichtigsten Aspekte der Anwendung. Ich empfehle aber auch die folgenden Regeln durchzulesen, um DMSO sicher anzuwenden und das Risiko für Nebenwirkungen zu minimieren.

Der Einsatz von DMSO ist in der großen Mehrzahl der Fälle ungefährlich. Nur  wenn man es falsch anwendet sind Nebenwirkungen wahrscheinlich. Deshalb möchte ich jetzt auf einige Regeln eingehen, die man für eine korrekte und sichere Anwendung beachten sollte.

DMSO -Anwendungsregeln  

1. Saubere Haut

Es ist sehr wichtig, dass die Haut vor der äußerlichen Anwendung gründlich gereinigt wird. Man sollte vor oder kurz nach dem Gebrauch keine Cremes oder Salben auftragen und keine Farbe, Schmutzpartikel oder sonstige Substanzen auf der Haut haben.

Ansonsten können diese potentiell schädlichen Substanzen durch die Trägereigenschaft von DMSO leichter in den Körper gelangen. Falls solche Mittel doch versehentlich auf der Haut mit DMSO in Kontakt kommen, sollt man die Stellen sofort gründlich unter warmem Wasser reinigen. im Normalfall genügt dies.

2. Kontakt mit Kunststoff vermeiden

DMSO darf  weder pur noch als verdünnte Lösung mit Kunststoff in Kontakt kommen. Denn es löst potentiell schädliche Substanzen aus Kunststoff heraus, die nicht in die Körperzellen gelangen dürfen. Dazu zählen etwa Hormone, Farben, Weichmacher, Schwermetalle und vieles mehr. Im Umgang mit DMSO sollte man immer nur Glas- oder Porzellangefäße oder Metallmaterialien nutzen.

3. Immer verdünnt verwenden

Nochmal, weil es so wichtig ist: DMSO darf weder äußerlich noch innerlich unverdünnt eingenommen werden. In Reinform (99,9%) wirkt es zu stark und daher sind Nebenwirkungen wahrscheinlich. Außerdem ist vor allem in Kombination mit anderen Mitteln das Risiko einer Überdosierung zu hoch.

4. Verträglichkeit testen

Vor der großflächigen Anwendung sollte man die Verträglichkeit testen. Einige Personen reagieren sehr sensibel und haben eine Überempfindlichkeit, die den Einsatz von DMSO ausschließt. Der Test ist recht simpel:

Gib eine kleine Menge einer 70%igen DMSO-Wasserlösung auf eine saubere Hautstelle. Zeigen sich innerhalb von 24 Stunden keine schwerwiegenden Nebenwirkungen, besteht sehr wahrscheinlich keine Überempfindlichkeit.

DMSO kann grundsätzlich mit den meisten alternativen Heilmitteln kombiniert werden. Es kann die Aufnahme von Substanzen verbessern und so deren Wirksamkeit verstärken. Vor der Kombination mit Medikamenten rate ich aber ausdrücklich ab, da es hier zu unvorhersehbaren Nebenwirkungen kommen kann.

 


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